Mittwoch, 25. Mai 2016

Raspberry Pi: Proxy-Einstellungen anlegen

Um ausgehende Verbindungen über einen Proxyserver zu leiten, ist folgende Konfiguration notwendig. Im Beispiel ist für die gängigsten Anwendungen (http, https und ftp) die Konfiguration aufgezeigt. Die Konfiguration könnt ihr gerne kopieren und an euer Netzwerk anpassen. Ihr könnt natürlich den Editor eurer Wahl nehmen - ich mag allerdings nano am liebsten.

pi@raspi ~ $ sudo nano /etc/profile.d/proxy.sh

Nun die Konfiguration selbst:

export http_proxy=http://192.168.70.1:3128
export https_proxy=http://192.168.70.1:3128
export ftp_proxy=http://192.168.70.100:3128

export HTTP_PROXY=$http_proxy
export HTTPS_PROXY=$https_proxy
export FTP_PROXY=$ftp_proxy

Freitag, 27. November 2015

Raspberry Pi Zero: Ein Computer zum Preis eines Cocktails

Nachdem bereits der Raspberry Pi in Generation 1 und 2 Millionen von Menschen begeistert hat und gezeigt hat, wie klein, stromsparend und vor allem  kostengünstig so ein Mini-Computer sein kann, bahnt sich die nächste, noch kleinere - und noch günstigere Gerätegeneration ihren Weg durch die Medien: Der Raspberry Pi Zero. Das gute Stück ist ca. ein Drittel so groß wie die bisher verbreiteten Varianten der Pi-Familie, liegt leistungstechnisch zwischen beiden Versionen und preislich deutlich unter 10 $. Gehandelt wird er in den USA mit ca. 5 $, was beim momentanen Dollar-Euro-Kurs ca. 4,71 € entspricht. Der Wahnsinn!
Der Pi Zero mit einem 5$-Schein. (Foto: Raspberrypi.org)
Hardware-Specs
Abmessungen der Platine (Länge x Breite x Tiefe): 65mm x 30mm x 5mm
Prozessor: Broadcom BCM2835, 1 GHz mit einem Kern
Arbeitsspeicher: 512 MB
Peripherie: 
1x Micro-USB zur Stromversorgung, 
1x Micro-USB,
1x MicroSD-Cardreader,
1x Mini-HDMI-Anschluss zur Displaybefeuerung.

Wer die bewährte und in vielen Projekten - vor Allem zur Gerätesteuerung und zur Anbindung von Sensoren genutzte - GPIO-Leiste mit 40 Kontakten nutzen möchte, muss nun selbst die Pins einlöten. Um Platz, Kosten und Gewicht zu sparen wurden diese weggelassen - vermutlich, da die meisten Anwender, die diese Kontakte benötigen, auch über das Wissen verfügen, sie einzulöten. Die Klein-Klinkenbuchse wurde ebenfalls wegrationalisiert. Audio kann nun nur noch via HDMI-Signal oder Composite-Signal via GPIO übertragen werden.

Als vollwertiger Mitstreiter an der Beerenfront unterstützt der Kleine ein vollwertiges Raspbian, sodass wie von seinen Brüdern gewohnt mit ihm gearbeitet, experimentiert und gespielt werden kann.

Die Nachfrage ist riesig. In den eingängigen Verkaufsportalen ist der Pi Zero bereits ausverkauft.  Auch bei twitter ist die Euphorie groß. Unter dem Hashtag #PiZero findet sich mittlerweile so einiges.

Raspberry Pi Zero in Bildern (Grafik: raspberrypi.org)
Weitere Informationen findest Du zum Beispiel bei t3n oder adafruit.

Sonntag, 24. August 2014

Raspberry Pi: Webserver mit apache und php einrichten

Der Pi eignet sich wunderbar als Webserver, da er wenig Strom verbraucht und daher für einen 24/7-Betrieb bestens gewappnet ist. Da ich raspbian (ein auf den Pi angepasstes Debian-Derivat) als OS verwende, habe ich die Auswahl zwischen zwei der bekanntesten Webserver: Apache und nginx. Der Vorteil von nginx gegenüber apache ist der Performance-Gewinn auf dem Pi, da er wesentlich schlanker aufgebaut ist. Ich werde in diesem How-To allerdings apache in Verbindung mit php5 (aktuell ist momentan PHP 5.4) installieren und grundkonfigurieren, da apache erheblich kompatibler und dadurch universeller einsetzbar ist, als es nginx ist. Wer also Plugins und darauf aufbauende weitere Tutorials verfolgen möchte, um einen Einstieg in die Webserver-Welt zu tätigen, ist mit apache vorerst besser beraten.
Zuerst müssen die Paketquellen mit #sudo apt-get update aktualisiert werden. Danach kann die Installation erfolgen. Dazu führt Ihr folgende Befehle in der Kommandozeile aus und bestätigt diese mit einem Druck auf [Y] bzw. [J]:

#sudo apt-get install apache2 php5 libapache2-mod-php5

Über #groupadd www-data wird  die Gruppe www-data angelegt, falls nicht schon durch die Installation geschehen. Über #usermod -g www-data www-data wird die Gruppe www-data durch den user www-data ergänzt. Nun müssen über #sudo nano /etc/apache2/sites-enabled/000-default die default-Settings angepasst werden. Dabei wird der folgende Part in der Datei angepasst:

<VirtualHost *:80>
ServerAdmin webmaster@localhost
DocumentRoot /var/www
<Directory />
Options FollowSymLinks
AllowOverride
none << in ALL ändern
Der Dienst muss nun via #sudo service apache2 restart neugestartet werden. Ist die Datei korrekt abgeändert worden, sollte dies mit einem OK quittiert werden und der Prompt sollte erneut blinken. Wollt ihr die Installation von PHP checken und z.B. den Versionsstand und aktivierte/deaktivierte Optionen prüfen, könnt Ihr im Verzeichnis /var/www eine Datei anlegen, die phpinfo.php heißt und den Aufruf der php-info ermöglicht. Zuerst wechselt dazu mit #cd /var/www in das Verzeichnis und erstellt mit #sudo nano phpinfo.php die Datei phpinfo.php. In dieser fügt ihr folgendes ein, um die aktuelle PHP-Konfiguration via Webinterface über http://[IP]/phpinfo.php zu erhalten:

<?php
phpinfo();?>

Nun noch nano mit [CTRL] + [X] verlassen und im Prompt die Abfrage nach dem Speichern mit [J] verlassen. Über einen Webbrowser sollte die php-Konfiguration nun abrufbar sein.


Nun könnt ihr die html-Seiten anpassen und den Webserver nach euren Bedürfnissen umgestalten.

Freitag, 22. August 2014

Raspberry Pi: nemex einrichten


Wenn man spontan eine Idee hat, die man nicht nur schriftlich, sondern auch multimedial festhalten möchte, die Daten allerdings auf der eigenen, vertrauenswürdigen Infrastruktur ablegen möchte, ist nemex genau das kleine Helferlein, was vielleicht noch gefehlt hat.
Unverkennbar: Das nemex-Logo

Nemex ist ein wunderbares Tool, um spontane Ideen auf moderne Art und Weise festzuhalten. Der Konfigurationsaufwand ist minimal und das Toolkit im Zip-Folder kommt mit einer wunderbaren Markdown-Funktion und sehr granular personalisierbarem Design trotz einer verhältnismäßig einfachen und kurzen Installation. Zudem wird für eine vollwertige Installation keine Datenbank wie bei den meisten CRM und CMM-Systemen benötigt. 


Zur Installation ladet Ihr Euch einfach die aktuelle Version von der Nemex-Website runter, bewegt sie per FTP auf euren Webserver und ändert in der config.php-Datei Passwort und Nutzernamen. Danach solltet Ihr die Dateirechte des projects-Ordners auf 777 (Vollzugriff für jeden) stellen.

Auch mobil wartet nemex mit einem frischen Design und einem passenden Layout auf. Minimalistisch, aber funktional und dabei wirklich schick ist die mobile Version von nemex geraten. Entwickelt wurde nemex übrigens in Darmstadt in Deutschland.



Vor der Einrichtung von nemex selbst muss ein Webserver (apache2, nginx ...) installiert sein und php muss mindestens in der Version 5.3 vorliegen. Wenn das alles problemlos installiert wurde, muss im Webserver-Ordner (je nachdem ob apache2 oder nginx verwendet wurde) die Berechtigung verändert und über 

#sudo wget https://github.com/neonelephantstudio/nemex/archive/master.zip 

das Zip-Verzeichnis geladen werden. Ist dieser Schritt ebenfalls vollbracht, kann dieses mit 

#sudo unzip master.zip 

im Verzeichnis entpackt werden. Die Berechtigungen des projects/-Ordners müssen noch angepasst und ggf. die Referenzierung auf die index.php-Datei editiert werden. Webserver neustarten (z.B. für nginx mit #sudo /etc/init.d/nginx stop und #sudo /etc/init.d/nginx start und Euer digitales Notizbuch ist online! Wenn es auch von außen erreichbar sein soll, müssen natürlich Portweiterleitungen auf Router/Firewall eingerichtet und im besten Fall Dyn-DNS konfiguriert sein.

Das wunderbare Bildmaterial aus diesem Post stammt aus dem press-kit von nemex. Es ist ebenfalls unter der gpl v3 lizensiert und somit auch frei verfügbar.

Viel Spaß beim Ideen sammeln :-)
- nugaxstruxi

Edit 28.08.2014 / 18:09


Das Verzeichnis kann auch direkt via #sudo wget http://nemex.io/nemex.zip geladen werden. Der Download entspricht dem "nemex 0.99 (ZIP)"-Link auf der Entwicklerseite.



Mittwoch, 16. Juli 2014

Raspberry Pi: Wordpress einrichten

Der Raspberry Pi eignet sich wunderbar als Webserver. Will man einen Blog selbst hosten, ist dies mit einem Pi recht kostengünstig machbar. Wordpress ist eine weit verbreitete Publishing- und CRM-Software, die kostenlos nutzbar ist.

Vorbereitungen: Die Routerkonfiguration anpassen

Einige Einstellungen sind je nach Routertyp und Hersteller zu setzen, um den Pi von extern erreichbar zu machen. Man kann beispielsweise das interne Portforwarding oder die "Exposed Host"-Funktion nutzen. Bei anderen Herstellern sind diese Funktionen oft anders benannt, sind aber mit etwas Suchen recht einfach zu finden.

Portfreigabe auf einer AVM-Fritzbox einrichten: 
HTTP-Server wählen oder alternativ eigenen Port (z.B. 80 oder 8080) angeben, je nachdem worauf Euer Webserver lauscht.

Zudem muss zumeist im privaten Bereich ein DYN-DNS-Account angelegt und auf dem Router konfiguriert werden. Da DYNDNS selbst kostenpflichtig geworden ist, würde ich auf einen Alternativanbieter setzen, bei dem der Dienst kostenlos genutzt werden kann.

Achtung! Es kann sein, dass man sich bei kostenlosen DYN-Anbietern z.B. einmal im Monat im Webportal einloggen und "Ja ich nutze die dynamische Adresse noch" anklicken muss.

Wer nicht vor jedem Befehl "sudo" in die Kommandozeile eingeben möchte, kann auch zu Beginn 

sudo -i

eingeben und dies mit Eingabe seines Kennwortes bestätigen. 

ACHTUNG! Alle Eingaben werden mit Superuser-Rechten durchgeführt!

Apache installieren

Einer der bekanntesten und verbreitetsten Webserver im Internet ist apache. Apache2 wird in diesem Tutorial als Webserver, also quasi als Unterbau für Wordpress verwendet. Etwas performanter läuft auf dem Raspberry Pi der Webserver nginx. Auch mit nginx ist Wordpress nutzbar.

Für die Installation von apache2 muss in der Konsole

sudo apt-get install apache2 -y

eingegeben werden.

PHP installieren

Zunächst muss PHP (Version 5) mitsamt der Bibliotheken für apache2 installiert werden - dafür wird apt-get bzw. aptitude mit Superuser-Privilegien aufgerufen:

sudo apt-get install php5 libapache2-mod-php5 -y

PHP testen


Wenn die Installation von PHP erfolgreich war, muss nun im Verzeichnis /var/www die Datei index.html in die index.php umbenannt werden:

sudo mv index.html index.php

Diese Datei wird nun mit dem Editor nano (oder dem Editor Eurer Wahl, wie z.B. vi) bearbeitet
sudo nano index.php

Nun muss nur noch PHP-fühliger Inhalt eingefügt werden:

<?php echo "hallo pi-rates!";

Die Datei muss gespeichert werden. Jetzt kann der Browser mit [F5] aktualisiert werden.

Nun solltet Ihr  "hallo pi-rates!" im Browser lesen können. Es ist kein dynamischer Inhalt, wird aber dennoch über PHP umgesetzt. Für dynamischen Content könnt Ihr z.B. das Datum bzw. die Uhrzeit anzeigen lassen. 

<?php echo date('Y-m-d H:i:s');

Alternativ könnt Ihr auch die Informationen über das installierte PHP-Subsystem anzeigen lassen:

<?php phpinfo();

Das sieht dann so aus:

MySQL installieren

Nebst eines Webservers benötigt Wordpress eine Datenbank als Unterbau. Hier ist die Datenbank, die Wordpress als "Bücherregal" dient, MySQL:

sudo apt-get install mysql-server php5-mysql -y

Wordpress herunterladen und Eigentümer-Attribut setzen

Natürlich fehlt für eine Wordpress-Installation noch etwas essentielles: Wordpress selbst! Das können wir recht einfach direkt in das Verzeichnis /var/www herunterladen und den User pi zum Eigentümer des Ordners www machen.

Zum Wechsel ins o.g. Verzeichnis müsst Ihr folgendes eingeben:

cd /var/www 

Jetzt vereinnahmen wir als User pi den aktuellen Ordner (Eigentümer-Attribut via chown auf User pi übertragen):

chown pi: . 

Alle vorhandenen Dateien im Verzeichnis /var/www löscht ihr mit 

rm * 

Nun noch das aktuellste Wordpress-Archiv herunterladen...

wget http://wordpress.org/latest.tar.gz

...sieht dann so aus:

...

pi@pi-wpweb /var/www $ wget http://wordpress.org/latest.tar.gz

--2014-07-11 00:27:08-- http://wordpress.org/latest.tar.gz

Auflösen des Hostnamen »wordpress.org (wordpress.org)«... 66.155.40.249, 66.155.40.250

Verbindungsaufbau zu wordpress.org (wordpress.org)|66.155.40.249|:80... verbunden.

HTTP-Anforderung gesendet, warte auf Antwort... 200 OK

Länge: 5812042 (5,5M) [application/octet-stream]

In »»latest.tar.gz«« speichern.


100%[==========================================================>] 5.812.042 1,68M/s in 3,3s

2014-07-11 00:27:12 (1,68 MB/s) - »»latest.tar.gz«« gespeichert [5812042/5812042]

Wordpress entpacken

Da sich die Dateien der Wordpress-Installation noch im Archiv befinden, wird momentan noch nichts in Sachen Wordpress funktionieren. Dafür müsst Ihr erst einmal das Archiv entpacken, die Dateien direkt nach /var/www verschieben und dann rekursiv den Ordner wordpress und das tar-Archiv löschen.

Zum Entpacken gebt Ihr als Superuser folgendes ein:

tar xzf latest.tar.gz 

Zum Verschieben der Dateien in /var/www müsst Ihr

mv wordpress/* . 

eingeben. Zum Löschen des Ordners (inklusive Inhalt) und des heruntergeladenen Archivs müsst Ihr folgendes tippen:


rm -rf wordpress latest.tar.gz


Damit Ihr sicher sein könnt, dass die Installation und das Löschen genau so verlaufen sind, wie Ihr es beabsichtigt habt, lasst Euch den Inhalt von /var/www mit dem Befehl ls anzeigen. Das müsste dann ungefähr so aussehen:

.
├── index.php
├── license.txt 
├── readme.html 
├── wp-activate.php 
├── wp-admin 
├── wp-blog-header.php 
├── wp-comments-post.php 
├── wp-config-sample.php 
├── wp-content 
├── wp-cron.php 
├── wp-includes 
├── wp-links-opml.php 
├── wp-load.php 
├── wp-login.php 
├── wp-mail.php 
├── wp-settings.php 
├── wp-signup.php 
├── wp-trackback.php 
└── xmlrpc.php

Wordpress-Datenbank mit MySQL oder SQLlite anlegen

Um Wordpress nutzen zu können, muss eine Datenbank aktiv sein. Ich habe mich für MySQL entschieden, wer es etwas schlanker und flotter mag, kann auch gerne auf SQLlite zurückgreifen. Denkt bei der Installation der Pakete daran, gleich die Pakete zu installieren, die Ihr auch nutzen wollt.

Dazu loggt Euch in MySQL mit Euren Daten aus der Installation ein (in diesem Fall heißt der User root und das Kennwort lautet password):

mysql -uroot -ppassword

Wenn Ihr nun ein mysql> im Prompt seht, seid Ihr in der Datenbank angekommen. Dort legt Ihr nun eine Wordpress-Datenbank an (meine heißt nur wordpress):

mysql> create database wordpress;

Als Rückgabe erhaltet Ihr Folgendes:
Query OK, 1 row affected (0.00 sec)

Mit [STRG] + [D] verlasst Ihr die Datenbank-Syntax und kehrt wieder in den Shell-Prompt zurück.


Wordpress via Web-Browser aufrufen (Test)


Nun könnt Ihr Euren Hostname oder Eure IP im Webbrowser aufrufen (z.B. http://192.168.1.200).

Nicht erschrecken! Wenn alles bisher korrekt verlief, erhaltet Ihr nun eine Fehlerseite von Wordpress. Das ist super! Ihr habt Eure erste Wordpress-Seite erreicht! Doch nun zum Beheben der Ursache. Es müssen in der wp-config.php noch ein paar Parameter gesetzt werden. Dazu in der Kommandozeile

sudo nano wp-config.php

eingeben und folgende Parameter abändern:

Database Name:      wordpress (oder den Namen Deiner Datenbank)
User Name:          root
Password:           <DEIN KENNWORT>
Database Host:      localhost
Table Prefix:       wp_

Die Datei muss mit [STRG] + [X] geschlossen und das Speichern mit [Y] oder [J] (je nach Landeseinstellungen) bestätigt werden.

Wordpress via Web-Browser aufrufen  und WP-Admin-Account anlegen (Keine Übung!)

Ruft Ihr nun (oder spätestens nach einem Reboot des Pi´s) die Wordpress-Seite des Pi´s auf, erhaltet Ihr folgende Ansicht: 



Die Erstanmeldungsmaske! Bitte ausfüllen, bestätigen und mit diesen Daten einloggen...



Fertig ist Euer Wordpress-Server auf Eurem eigenen Raspberry Pi! 

Den Wordpress-Blog erreicht Ihr nun aus dem LAN über die Syntax 

http://[IP/DNS-Name des Pi´s] 

und den Administrations-Login wie bei Wordpress gewohnt über 

http://[IP/DNS-Name des Pi´s]/wp-admin.

Mein Testblog in grün sieht nun so aus (ja, auf manchen Displays ist der Hintergrund gelb und nicht grün...):



Hat alles funktioniert oder hattet Ihr Probleme bei der Einrichtung? Schreibt´s in die Kommentare!

Sonntag, 6. Juli 2014

Kauftipp: SD/MicroSD-Karten-Adapter für Raspberry Pi

SD-Kartenadapter für den Raspberry Pi: Praktisch, aber nicht lebensnotwendig
Hier bekommt Ihr für unter 10,00 € einen Speicherkarten-Adapter, der die chronisch aus dem Pi herausstehende Speicherkarte endlich im Case verschwinden lässt. Ich habe mir eine solche zugelegt und bin begeistert von der Verarbeitung. Die winzige Metallklappe lässt sich gut öffnen und schließen und die Micro-SD-Karten passen wunderbar herein. 

Je nach Case kann der Aufwand eines Kartenwechsels dann allerdings stark variieren, weshalb ein Blick auf das verwendete Case immer vor einem Kauf ratsam ist. Wer den Pi nur einmal aufbaut und einrichtet bis er irgendwann nicht mehr im Einsatz ist, genug Platz im Case und Angst um die herausragenden SD-Karten am Pi hat, dem ist dieser Adapter zu empfehlen. Wer die Karten oft zu Testzwecken etc. wechselt, sollte sich das Geld sparen und eine handelsübliche SD-Karte verwenden, da diese wesentlich leichter zu greifen und zu wechseln sind.


Montag, 30. Juni 2014

Raspberry Pi: Netzwerkeinstellungen anpassen

Die meisten der Pi-Raten wollen den Raspberry Pi mit einer wie-auch-immer-gearteten Serverfunktion ausstatten. Vom Mediacenter über Webserver bis hin zu Webcams und Minecraft-Servern ist da alles vertreten.

Doch wie stellt man Parameter wie IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway ein?

Am besten ruft man direkt mit dem Pi verbunden einen Prompt auf - nicht per SSH, da die Verbindung beim Ändern der IP-Einstellungen über SSH logischerweise getrennt wird.

Die Änderungen müssen (wie sovieles am Pi) mit root-Rechten stattfinden, also meldet Euch entweder mit einem root-User an oder meldet Euch nur zeitweise mit vollen Privilegien an. Der User pi ist per default mit root-Privilegien ausgestattet. 

Über den Texteditor nano (bereits bei raspbian integriert) müsst Ihr nun unter /etc/network die Datei interfaces bearbeiten:

nano /etc/network/interfaces

Per default steht eth0, also das LAN-Interface auf DHCP. Das sieht in der Datei so aus:

iface eth0 inet dhcp


Um eine Statische IP zu vergeben, müssen wir nun folgende Änderungen vornehmen (Datei einfach editieren):

iface eth0 inet static
address [IP-Adresse]
netmask [Subnetzmaske]
gateway [Gateway-IP]
network [Netzwerk-IP]
broadcast [Broadcast-IP]

Im Beispiel wären das z.B. im default-Netz einer Fritzbox:

Parameter
Adresse
IP-Adresse
192.168.178.10
Subnetzmaske
255.255.255.0
Gateway
192.168.178.1
Netzwerk-IP
192.168.178.0
Broadcast-IP
192.168.178.255

Abschließend muss die Dateibearbeitung mit [STRG] + [X] beendet werden. Nun wird gefragt, ob gespeichert werden soll. Dies mit "Ja" oder [J] bestätigen und erneut beim angegebenen Dateinamen mit [ENTER] bestätigen. Nun sind alle notwendigen Einstellungen vorgenommen. Der Pi ist nun nach einem Reboot unter der vergebenen IP erreichbar. Voraussetzung dafür ist natürlich entweder eine geroutete Strecke oder alternativ der PC, von dem drauf zugegriffen wird, der sich im selben Netzwerk und Subnetz wie der Pi befinden muss.

Den Reboot startet Ihr entweder mit sudo reboot oder Ihr führt einen (nicht ganz so eleganten) Kaltstart durch. Dazu einfach den Pi vom Netzstrom trennen. Empfehlenswert ist allerdings eher Variante 1.

Viel Erfolg!

Raspberry Pi: Standardpasswort ändern

Das erste, was man im Umgang mit IT-Systemen lernt ist wohl, dass Standardpasswörter böse und unerwünscht sind. Um dem Standardbenutzer pi ein anderes Kennwort als das per default vergebene zu verpassen, muss

passwd

eingegeben werden. Es erscheint nun folgender Prompt:

Ändern des Passworts für pi.
(aktuelles) UNIX-Passwort:

Als nächstes muss das aktuelle (Standard-)Kennwort eingegeben werden. In den meisten Fällen lautet es raspberry. Es muss zuletzt ein neues Kennwort vergeben und wiederholt eingegeben werden. Stimmen die eingegebenen Kennwörter überein, quittiert passwd dies mit der Bemerkung "Passwort erfolgreich geändert."

Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:
Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:
passwd: Passwort erfolgreich geändert

Aus Sicherheitsgründen sollte jedoch ein weiterer User verwendet und ggf. der default-User gelöscht werden. Einen weiteren User (Username: test; Passwort: testpass) kann man nach folgendem Schema mittels dem Programm useradd anlegen:

useradd -c [Kommentar] -d [Homeverzeichnis] -e [expire_date] -f [inactive_time] -g [Standardgruppe] -G [Gruppe] 

Mit userdel [-r] Username kann ein bestehender User gelöscht werden.  Alle Operationen benötigen root-Berechtigungen. Über passwd Username kann das Passwort des Users definiert werden.

Viel Erfolg wünscht Euer PI-rates-Team!

Montag, 3. Februar 2014

Raspberry PI: Tastatur- und Ländereinstellungen einrichten

Der Raspberry-Pi bzw. das debian-Derivat raspbian ist von Haus aus auf Englisch eingestellt. Das ist der größte gemeinsame Nenner im europäischen Raum und somit auch eine gute Starteinstellung. Vielleicht möchte man allerdings mit deutschen Menübezeichnungen in der GUI oder im Terminal lieber arbeiten - sei es aufgrund des Verständnisses oder der Gewohnheit.

Ländereinstellungen mit raspi-config

Hier muss man nur mit root-Rechten das bereits in raspbian implementierte Konfigurationsprogramm raspi-config mittels

sudo raspi-config


aufrufen, um das root-Menü angezeigt zu bekommen. Über dieses Menü erreicht man auch den Punkt 4 Internationalisation Options.

Hier können Sprache, Zeitzone und das Tastaturlayout eingestellt werden. Über die Untermenüpunkte kann man sich relativ einfach leiten lassen und das entsprechende auswählen.

Meine Einstellungen sind momentan:

1 Locale: de_DE.UTF-8 UTF-8    (einzige Auswahl)

Hier sollte man per Leertaste das Sternchen für die Auswahl setzen und das der vorherigen (en_GB.UTF-8 UTF-8) wieder entfernen.


2 Timezone: 

  • Europa 
  • Berlin
3 Change Keyboard Layout
  • Generische PC-Tastatur mit 105 Tasten (Intl) (alternativ ein passendes Layout aus der Auswahl)

SSH-Zugriff mit deutschem Keyboardmapping einstellen

Um auch beim SSH-Zugriff das deutsche UTF-8/105-Tasten-Layout zu erhalten, müsst Ihr noch folgendes im Prompt eingeben:

sudo nano ~/.xsessionrc

Nun kann in der Datei xsessionrc folgender Text eingegeben werden und die Datei mit [STRG]+[O] gespeichert und mit [STRG]+[X] verlassen werden:

setxkbmap de

Nun sollten alle nötigen Einstellungen auf deutsch umgestellt worden sein und das Tastaturlayout sollte zu einer deutschen Standardtastatur passen.

Viel Spaß wünscht Euer PI-rates-Team!

Sonntag, 2. Februar 2014

Raspberry Pi: SSH-Zugriff einrichten

SSH, die Secure Shell, vereinfacht den Zugriff auf konsolengesteuerte Systeme enorm und ist gegenüber telnet erheblich sicherer, da Zugangsdaten z.b. nicht in Plaintext übermittelt werden.
Der SSH-Zugriff ist über zwei unterschiedliche Wege realisierbar.


Möglichkeit 1: raspi-config

Hier muss nur mit root-Rechten das bereits implementierte Konfigurationsprogramm raspi-config mittels

    sudo raspi-config

aufgerufen werden und unter "Advanced"/"Erweitert" SSH per Konsolenmenü aktiviert werden. Nach einem Neustart werden die Änderungen wirksam.





Möglichkeit 2: Einrichtung via Konsolenbefehl


Über den folgenden Befehl wird SSH via Konsole installiert:

    sudo apt-get install ssh

Nun muss noch der SSH-Server nach erfolgreicher Installation gestartet werden:

    sudo /etc/init.d/ssh start

Im Anschluss muss der automatische Start des SSH-Servers beim Systemstart via `update-rc.d`

    sudo update-rc.d ssh defaults

eingerichtet werden. Nun ist der Raspberry SSH-startbereit.


Verbindung zum Raspberry Pi via SSH aufnehmen


Über die Konsoleneingabe ssh user@system gelangt man via ssh auf eine Remote-Konsole. Der Platzhalter "system" kann dabei in Form einer IP-Adresse oder eines Hostnames angegeben werden. In diesem Fall bedeutet das folgende Kombination:

    ssh pi@nugaxpi

Bei DHCP-gesteuerten Umgebungen macht der Aufruf via Hostname und/oder die Einrichtung einer IP-Reservierung im DHCP-Server (meist Router in Heimnetzen) am meisten Sinn, wenn man keine statische Adresse vergeben möchte. Eine Reservierung legt man in einer AVM-FRITZ!Box wie im Schaubild beschrieben an.




Unter Heimnetz ist die Option für die DHCP-IP-Reservierung hinter einem Host versteckt zu finden. Aktiviert man den Haken vor "Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen.", wird die IP-Adresse für den Client reserviert und ändert sich nicht bei Ablauf des Leases.

Raspberry Pi: Vorbereitungen zum Starten mit raspbian (Mac OS-X-Anleitung)

Hier habe ich einen Auszug aus meinem weiteren Blog Thoughts in Clouds zum Installieren des Betriebssystems raspbian auf der SD-Karte des Pi´s von einem Mac aus. Man muss das Rad ja nicht immer neu erfinden. Den vollständigen Post findet Ihr hier.


Schritt 1: Entpacken und zusammensetzen


Beim Entpacken des Pi´s fallen die kleinen Abmaße und das "Bausatzsystem" sehr ins Auge. Man sieht "seine edelsten Teile" durch das durchsichtige Gehäuse.

Raspberry Pi eingepackt ©2014
by nugaxstruxi
Das Zusammenbauen des Acrylglasgehäuses gestaltete sich etwas schwierig, nachdem alles leicht (!) eingeklickt war, konnte nun die SD-Karte eingesteckt und die Ports mit Kabeln versehen werden: HDMI für den Bildausgang, USB für Tastatur, Maus und eine HDD in Kombination mit einem USB-Hub, RJ-45 für den Netzwerkanschluss und zu guter letzt das 5V-Netzteil via Micro-USB. Wer Sound benötigt, kann diesen entweder per 3,5mm-Kleinklinkenstecker (Stereo, analog) oder digital via HDMI beziehen. Mir war das zur Einrichtung erstmal egal. Aber halt! Die SD-Karte benötigt noch das Image für das Betriebssystem des Winzlings. Ohne OS nix los sozusagen.

Raspberry Pi mit Acrylglasgehäuse vor dem Verbinden der Anschlüsse ©2014 by nugaxstruxi


Schritt 2: Betriebssystem downloaden


Im Downloadbereich der Raspberry Pi Foundation findet Ihr die entsprechenden Images zur Installation. Ich habe mich vorerst für das 2014-01-07-wheezy-raspbian.img entschieden, da es als debian-Abkömmling genügend Spielraum bietet, entsprechende Serverkomponenten bereitzustellen. Pidora basiert auf der Linux-Distribution Fedora, RaspBMC und OpenELEC sind für die Einrichtung als Medienstreamer oder Set-Top-Box auf Basis vonXBMC entwickelt worden. Zum Beispiel als digitalen Sat-Recorder könnte man den Pi mit dem XBMC-Unterbau wunderbar nutzen. Arch ist ebenfalls eine Linux-Distribution, die von der Community auf die ARM-Architektur für den Pi angepasst wurde. RISC OS ist eine eigene, flotte und kompakte Linux-Distribution, die ebenfalls sehr gut an den Pi angepasst wurde.


Schritt 3: Formatieren der SD-Karte


Die SD-karte sollte in FAT-32 formatiert werden, damit der Pi sie problemlos erkennt. Sowohl mit Bordmitteln (Festplattendienstprogramm), als auch mit dem kostenlosen Tool SDFormatter, welches sowohl für Windows (Direktlink), als auch für Mac OS (Direktlink) erhältlich ist, kann man diesen Schritt bewältigen. Der Prozess kann je nach Größe der Speicherkarte und Leistung des Rechners einige Zeit in Anspruch nehmen. Jetzt ist Zeit für einen Kaffee! Aber nicht zu lange brauchen, denn es gibt vor dem nächsten Schritt noch ein ToDo.

Ihr müsst für die folgenden Schritte unter Mac OS X über 

Apfelmenü - Über diesen Mac - Systembericht 

unter dem Punkt Hardware im Unterpunkt Volumes schauen, unter welchem BSD-Namen die Speicherkarte vom Betriebssystem erkannt wurde. Bei mir war es disk2s1.

Schritt 4: Unmounten der SD-Karte nach der erfolgreichen Formatierung


Jetzt geht´s spätestens ins Terminalfenster. Öffnet Euch ein Terminal und gebt folgenden Befehl als sudo, also mit SuperUser-Berechtigungen ein:
sudo diskutil unmount /dev/disk2s1
Damit wird der Mountpoint der SD-Karte entfernt, die Karte selbst allerdings nicht "ausgeworfen". Das ist wichtig, da wir noch wenige Schritte vor uns haben, bis das Image vom Pi aus gestartet werden kann.

Schritt 5: Übertragen des Boot-Images via dd


Achtung! Das Programm dd ist sehr mächtig und kann bei falscher Anwendung erheblichen Schaden anrichten! Da dd auch mit root-Berechtigungen ausgeführt wird, findet keine Abfrage statt, ob der Vorgang durchgeführt werden soll - denn Linux- und Unix-Superuser wissen (hoffentlich), was sie tun, wenn sie es tun.

Nachdem der Mountpoint der SD-Karte entfernt wurde, kann das Beschreiben der SD-Karte mit dem Image des gewählten Betriebssystems beginnen. Hier empfiehlt es sich, einen Ordnerpfad zu wählen, der leicht anzugeben ist (in meinem Fall der Downloads-Ordner des Profils). Im Befehlssatz selbst findet Ihr nun das vorher bereits heruntergeladene Image wieder. Diesen Teil (blau markiert) müsst Ihr entsprechend Eurer Wahl je nach gewähltem Betriebssystem durch den Dateinamen (mit Suffix *.img) ersetzen.
sudo dd if=Downloads/2014-01-07-wheezy-raspbian.img of=/dev/disk2 bs=1m
Je nach Größe des Images und Gesamtgröße der Speicherkarte kann dieser Vorgang mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Werdet nicht nervös, wenn ihr keine "Statusmeldungen" von dd über den Fortschritt bekommt, da dd standardmäßig keinen Fortschritt anzeigt. Ihr erkennt an folgenden Ausgaben, dass der Vorgang erfolgreich war (die Werte variieren je nach Speicherkarte und Image).
2825+0 records in2825+0 records out2962227200 bytes transferred in 1402.273640 secs (2112446 bytes/sec)
Danach solltet Ihr wieder zum Eingabeprompt gelangen und der Cursor sollte (bei Standardeinstellungen im Terminal) wieder blinken. Der Eingabeprompt müsste dann ungefähr so aussehen:
hostname:~ user$ 
Damit Ihr die Eingaben, die in der Konsole getätigt werden müssen noch einmal im Zusammenhang seht, folgt hier der Auszug aus dem Terminalfenster.


Last login: Wed Jan 22 19:29:12 on console

apfelkiste:~ nugaxstruxi-usr$ sudo diskutil unmount /dev/disk2s1

WARNING: Improper use of the sudo command could lead to data loss
or the deletion of important system files. Please double-check your
typing when using sudo. Type "man sudo" for more information.
To proceed, enter your password, or type Ctrl-C to abort.

Password:

Volume RASPI on disk2s1 unmounted
apfelkiste:~ nugaxstruxi-usr$ sudo dd if=Downloads/2014-01-07-wheezy-raspbian.img of=/dev/disk2 bs=1m
2825+0 records in
2825+0 records out
2962227200 bytes transferred in 1402.273640 secs (2112446 bytes/sec)
apfelkiste:~ nugaxstruxi-usr$

Schritt 6: Speicherkarte in den Pi und los geht´s!


Nun ist der Pi für die Installation des Betriebssystems bereit. Da die Betriebssysteme sich unterscheiden und keine gängige Aussage über alle Betriebssysteme zu treffen ist, außer "muss installiert werden", endet meine Step-by-Step-Anleitung hier. Ich werden den Pi vermutlich als Owncloud- bzw. Seafile-Host nutzen, um meine Daten selbst zu verschlüsseln und unabhängiger von internationalen Cloud-Diensten zu sein.

Wie verwendet Ihr euren Pi? Als Datenablage â la NAS, als Medienstreamer und Videorecorder im Wohnzimmer, als VPN-Client, als Spielekonsolen-Emulator oder doch als Webserver? Schreibt´s in die Kommentare!

Viel Spaß mit Eurem Raspberry Pi!

Blog: online!

Heute geht der Blog zum Thema Raspberry Pi online. Ihr fragt Euch sicher "Warum denn ein Blog zu dem Thema? Warum wieder ein PI-Blog?". Die Antwort ist einfach:

Zur Dokumentation.

Zwar nutzen wir auch ein internes Wiki zur Dokumentation unserer Arbeiten, Vorhaben und Pläne betreffs Pi-Projekten, dieses Wiki ist momentan allerdings noch nicht multi-User-geeignet, was das Teilen von Inhalten untereinander erheblich erschwert. Da wir das Wissen nicht nur für uns behalten, sondern auch Freunden, Kollegen und weiteren Bekannten zugänglich zu machen, haben wir diesen Blog ins Leben gerufen.

In diesem Blog beschreiben wir nicht alles, was mit einem Raspberry Pi möglich ist, aber dennoch einiges, was wir damit umsetzen wollen oder bereits umgesetzt haben.

Zu den Autoren
Wir (ein Wirtschaftsinformatik-Student und ein Systems-Engineer Networking/Security), befassen uns aus unterschiedlichen Gründen mit dem Raspberry Pi, aber teilen dennoch das Ziel, etwas eigenes zu kreieren, was auf eigener, sparsamer Infrastruktur basiert. Mit den 3,5W Stromverbrauch ist der PI bestens für alle Arten von Hochverfügbarkeitssystemen im Hobbybereich geeignet (Webserver, SVN-Server, File-Server, Print-Server etc.). Im Verbund könnten auch Anwendungen mit höheren Leistungsanforderungen an die Hardware denkbar sein.

Wir sind keine typischen Nerds, die von morgens bis abends vor dem Rechner sitzen und tüfteln, sondern haben beide eine gut gefüllte Freizeit und ein florierendes Arbeitsleben, in dem wir mit dieser Materie wenn nur am Rande in Kontakt kommen. Seid nicht böse, wenn auf eine Frage oder einen Kommentar zu einem Post nicht sofort eine Antwort kommt.

Euer PI-rates-Team